Der Karstwanderweg - Drei Länder Weg - im Südharz
Neues Angebot für Harzwanderer

Weg zur Einhornhöhle Bad Harzburg (wih). Naturbegeisterte finden im Harz ein neues Wanderangebot. Der Karstwanderweg führt durch die in Europa einzigartige Gipskarstlandschaft Südharz. Dank der besonderen Bodenbeschaffenheit ist in Zehntausenden von Jahren eine Landschaft mit enormen geologischen Reichtum und biologischer Vielfalt entstanden und vielerorts bewahrt geblieben. Höhlen, Schlösser, Burgruinen und Bergwerke – einige lassen sich besichtigen – sind Schauplätze von Märchen und Sagen. Quellen und verlandete Seen sind heute Fundplätze der frühgeschichtlichen Forschung. Der Karstwanderweg verbindet dabei auf unvergleichliche Weise die historische Entwicklung von Rohstoffverarbeitung und Handwerk mit der Schönheit und Eigenart der farben- und formenreichen Landschaft des Südharzes. Der 125 km lange Wanderweg, der vom niedersächsischen Osterode über Thüringen bis nach Pölsfeld/Grillenberg in Sachsen-Anhalt führt, kann dabei stressfrei in einzelnen Tagesetappen von Ort zu Ort bewandert werden. Erleichtern kann man sich seinen Aufenthalt durch das Unternehmen „Wandern im Harz“. Der Reiseanbieter, der bereits seit zehn Jahren Wandertouren im Harz durchführt und täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) erreichbar ist, organisiert Unterkunft, Transport des Gepäcks und den Rücktransfer der Wanderer zum Startort. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.karstwanderweg-harz.de
oder telefonisch unter 05322 559603.

Buchneuerscheinung "Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Band 1"


Harzer Sagen Gernrode. Seit 10 Jahren beschäftigt sich Bernd Sternal mit allen Facetten von Natur, Geschichte und Kultur der Harzregion mit dem Ziel, sie Gästen und Einheimischen näher zu bringen. Ein kleiner Teil seiner Veröffentlichungen, die unter www.harz-urlaub.de Harzinteressierten zur Verfügung stehen, ist jetzt in Buchform erschienen. "Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Teil 1" heißt das Buch, das ab sofort im Handel erhältlich ist.

Mythen, Sagen und Legenden prägen den Harz wie kaum ein anderes Thema, wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt. Sie berichten von geschichtlichen Ereignissen oder einfach nur vom Leben der Menschen. Sie entstanden zu Zeiten, wo Schreiben und Lesen Adel und Kirche vorbehalten waren. Darum wurden sie mündlich überliefert, von Generation zu Generation. Der Autor hat sie gesammelt, ihnen ein modernes Kleid geschneidert und Lisa Berg hat sie illustriert, um sie zu erhalten und weiter zu überliefern. Denn leider sind Erzählstunden nicht mehr modern.

Vielleicht gefallen ihnen ja unsere "Harzer Geschichten" aus alter Zeit und Sie erzählen sie ihren Kindern und Enkelkindern weiter. Und freuen sich vielleicht mit uns schon auf den 2. Band, der bald erscheinen wird.

Das Sagenbuch hat 148 Seiten und wird vom Verlag Sternal Media, Gernrode, herausgegeben. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Es erscheint in zwei verschiedenen Ausgaben: Hardcover mit durchgehend farbigen Illustrationen, ISBN 978-3-8391-2850-3, und Paperback mit farbigen Einband und schwarz-weiß Illustrationen , ISBN 978-3-8391-2712-4. Zu bestellen sind beide Ausgaben im Buchhandel. Weitere Informationen unter www.buch.sternal-media.de

Hardcoveraussgabe
148 Seiten, mit 59 farbigen Illustrationen
ISBN 978-3-8391-2850-3
EUR 29,99

Schloss
Taschenbuch
148 Seiten, mit 59 Illustrationen
ISBN 978-3-8391-2712-4
EUR 14,99




Mehr Schutz für Bode- und Selketal

Forderungen der Naturschutzverbände des Harzkreises
zu Naturschutzdefiziten im Landkreis Harz


Wernigerode - Halberstadt - Thale. Jüngst trafen sich die Naturschutzverbände NABU, BUND, BNU, GFN und die IG Ornithologie und Naturschutz Quedlinburg zu ihrer Jahrestagung in Wernigerode. Während der Diskussion über die Ergebnisse wurden folgende Defizite der Naturschutzarbeit des Landes im Landkreis deutlich, die als Resolution für die Öffentlichkeit formuliert wurden:

1. Der Schutz des Bodetals ist durch immer neue touristische "Events" gefährdet. Die Bestrebungen, eines der schönsten Harztäler immer mehr zu vermarkten haben dazu geführt, dass der Taleingang bei Thale gleicht inzwischen einer "Rummelzone" gleicht. Die dringend erforderliche und mehrfach geplante Erweiterung dieses Naturschutzgebietes, eines der bedeutendsten deutschen Schutzgebiete stagniert seit den 1990er Jahren. Da die Betreuung des Gebietes durch eine Naturschutzstation seit 2003 nicht mehr gegeben ist, fehlt jegliche Kontrolle im Gebiet. Wir fordern die Wiederaufnahme des Verfahrens zur Erweiterung des Naturschutzgebietes "Bodetal", auf der Grundlage des seit 2003 beim Landesverwaltungsamt in Halle (Obere Naturschutzbehörde) vorliegenden Verordnungsentwurfes. Auf der Grundlage dieses Verordnungsentwurfes könnte aus unserer Sicht noch im Jahre 2009 die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange entsprechend erfolgen. Dabei sollen sich Naturschutz und nachhaltiger Tourismus keineswegs ausschließen. Der Naturschutz darf aber nicht weiter ins Hintertreffen gelangen!

2.Das Selketal zwischen Selkemühle und Meisdorf ist durch die vom Land geplante Überstauung in Hochwasserzeiten akut gefährdet. Die Naturschutzverbände haben mehrfach auf eine Vielzahl von Alternativen des notwendigen Hochwasserschutzes der Städte und Gemeinden im Harzvorland verwiesen, die jedoch von den Landesbehörden nie ernsthaft geprüft wurden. Wir fordern die Einstellung dieser Planungen, die zu bei Ausführung zur Vernichtung eines der schönsten Harztäler führen würde. Das Selketal ist eines der bedeutendsten Naturschutz- und Tourismusgebiete des Landes Sachsen-Anhalts, welches zugleich EU-Vogelschutz- und FFH-Gebiet ist, in dem sich eine Vielzahl wichtiger Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten befinden.

3.Die Versammlung der Naturschutzverbände des Harzkreises und die Naturschutzfreunde aus Niedersachsen waren sich einig, dass eine Beschneiungsanlage im Nationalpark Harz den Zielen eines Nationalparks konträr gegenübersteht. Alle anwesenden Verbände und Bürgerinitiativen wenden sich daher an die Landesregierung in Niedersachsen und die Nationalparkverwaltung in Wernigerode, mit der Forderung auf eine künstliche Beschneiung mit Schneekanonen im Nationalpark (Gebiet Sonnenberg) zu verzichten.

Für die Naturschutzverbände und ehrenamtliche
Naturschutzmitarbeiter des Landkreises Harz:

Herausgeber für die Versammlung und für Rückfragen:

Dr. Uwe Wegener
Meisenweg 27
38820 Halberstadt
Tel. 03941/442 368
uwego41@web.de



Ein Taxi für die schweren Koffer

Neue Angebote für Harzwanderer

Bad Harzburg (hvv). Wanderer finden im Harz ein neues Angebot, um bequem und stressfrei von Ort zu Ort zu kommen. Wer den Harz in Eigeninitiative ohne Reiseveranstalter entdecken möchte, hat oft das Problem des Koffertransfers. Der Anbieter "Wandern im Harz" hat sein Angebot vergrößert und bietet unter www.koffertransport-harz.de einen günstigen Gepäcktransfer für alle Wanderer an. So kann man Koffer und Taschen abgeben und seine Wanderung unbeschwert genießen.

Bereits seit rund zehn Jahren ist Hans-Dieter Peters mit seinem Unternehmen "Wandern im Harz" erfolgreich. Mit Firmensitz vor Ort in Bad Harzburg ist er täglich auch an Sonn- und Feiertagen für seine Gäste erreichbar. Wandern ohne Gepäck auf verschiedenen Routen, auch für kleine Gruppen, Pärchen oder Einzelwanderer, ist sein Hauptangebot. Zudem hat er stets für individuelle Wünsche ein offenes Ohr. So entstand die Idee zum "Harzer Koffertaxi". Für nur 7,- Euro transportiert er auch das Gepäck von Wanderern, die bei ihm keine Reise gebucht haben. Die gewünschte Strecke sollte entlang der täglichen großzügigen Touren durch den Harz liegen und maximal 25 Kilometer betragen. Details sind im Internet unter www.koffertransport-harz.de oder unter 05322 559603 erhältlich.

Weitere Infos:
Wandern im Harz, Unter den Linden 22, 38667 Bad Harzburg, Tel. 05322 559603, Internet: www.wandern-im-harz.de

Ansprechpartner für Medienvertreter:
Hans-Dieter Peters, Tel. 05322 559603, E-Mail: info@wandern-im-harz.de
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