

Start in Wernigerode
Brockenhaus
RangerstationScharfensteinklippe
Grenzmuseum Sorge
Wachturm bei Sorge
Kolonnenweg
Heimatmuseum Braunlage
Dreieckiger Pfahl
Grenzmuseum Sorge
Klosterruine WalkenriedWegbeschreibung für 4 Etappen 61 km
Wernigerode - Brocken - Walkenried
| 1. Tag: Herzlich willkommen in Wernigerode | |
| 2. Tag: Wernigerode – Brocken | 15 km |
| 3. Tag: Brocken - Braunlage | 12 km |
| 4. Tag: Braunlage - Hohegeiß | 14 km |
| 5. Tag: Hohegeiß - Walkenried | 20 km |
| 6. Tag: Rücktransfer nach Wernigerode & Heimreise |
Der Harzer Grenzweg "Wandern am Grünen Band"
im ehemaligen Grenzverlauf
Das “Grüne Band” nennt man die 1.393 Kilometer lange ehemalige innerdeutsche Grenze, die von Lübeck im Norden bis Hof im Süden reichte. Davon beschreiben wir einen Teil der einzigartig erhaltenen Flora und Fauna von rund 64 km, den “Harzer Grenzweg” von Stapelburg im Norden bis Walkenried im Süden. Gleichzeitig zeigen wir die Unterkünfte mit auf. Da diese selten am Wegesrand liegen, summieren sich die Weglängen auf bis zu 75 Kilometer, je nach Start oder Ende der Wanderung. Wer diese Naturwanderung mit Kultur paaren möchte, startet in Wernigerode, der Bunten Stadt am Harz. Selbstverständlich können Sie auch von Walkenried starten.
Von Wernigerode:
Ihr Start beginnt heute am Bahnhof Hasserode, den Sie per Brockenbahn oder zu Fuß gut erreichen können. Bald verlassen sie die Stadt in Richtung Kleinbahnhof Steinerne Renne, am Wasserkraftwerk vorbei auf dem Wanderweg Steinerne Renne. Am Ende des Weges finden Sie einen kleinen Landschaftlich schönen Wasserfall. Wer kein Wasser mag, erfrischt sich im Gasthaus „Steinerne Renne“. Nach 200m erreichen Sie den Querweg „Oberer Hohlweg“, Sie halten sich nach 250 m links und wandern entlang des Flüsschens Holtenau. Kleinere Wegabzweigungen beachten Sie bitte nicht,in Höhe „Blumentopf teilt sich der Weg, sie wandern auf der linken Seite weiter und erreichen über den Höllenstieg den Harzer-Hexen-Stieg, den Sie nach rechts Richtung Brocken folgen.
Die Besichtigung des Museums im Brockenhaus mit Grenzabteilung und des Brockengartens, ist zu empfehlen. Auf dem Rundweg wandern sie an der Teufelskanzel und dem Hexenaltar vorbei. Weiter unten an der Straße erinnert ein Gedenkstein des Harzklubs "Brocken wieder frei" an die Maueröffnung nach 28 Jahren.
Der Wanderweg führt Sie weiter auf der Brockenstraße bergab, dann rechts auf den Goetheweg. Hier befand sich zu DDR-Zeiten ein Metallgitterzaun, daneben auf dem Bahndamm ein Kolonnenweg. Auf diesem wandern Sie bis zum Dreieckigen Pfahl. Weiter geht es auf dem Harzer Grenzweg vorbei am Großen Winterberg bis unterhalb des Wurmberges.
Steil aufwärts erreichen Sie über die Wurmbergschanze die Wurmbergseilbahn, wer will kann hier in wenigen Minuten Braunlage erreichen.
Wer das nicht will, wandert weiter bergab über Kaffeehorst zur ehemaligen Grenzübergangsstelle zwischen Elend und Braunlage ( ab 12. 11.89 ) wer hier übernachtet, benutzt den Wanderweg parallel der B 27.
Auf der Sachsen-Anhalt Seite steht ein Doppel Granitstein am Parkplatzrand, Sie überqueren die Hauptstraße, halten sich rechts, nach 50m verlassen Sie die Bundesstraße und biegen nach links in einen breiteren Weg ein und wandern westlich der Bremke (nicht auf dem Kolonnenweg), weiter über die weiße Brücke, vorbei an der Fuchsfarm (Ausflugsgaststätte, nur am Wochenende geöffnet), wo die Bremke in die Warme Bode fließt.
Dieser schöne Wanderweg verbreitert sich in einen Forstweg, der vor der B 242 auf einen Behelfsparkplatz endet. Sie halten sich links, zwischen riesigen Absperrfelsbrocken gelangen Sie auf einen gut erkennbaren Bahn-damm der ehemaligen Südharzeisenbahn Braunlage – Tanne( 1967 stillgelegt und danach abgebaut ). Weiter geht es über eine alte Brücke, auf der noch die Schienen zu sehen sind. Machen Sie eine kleine Pause auf der ersten Bank mit Blick auf den Brocken. Der Weg endet an den Fundamentresten einer alten Brücke, wo die Strecke der Südharzeisenbahn die Harzquerbahn kreuzte. Sie erreichen die wenig befahrene Straße von Elend nach Sorge (Wietfelder Chaussee), halten sich rechts und überqueren nach 50 m die B 242.
Auf einer eisernen Brücke überqueren Sie die Warme Bode. Nach 20 m auf einer kleinen Kreuzung halten Sie sich links und erreichen einen Parkplatz und folgen rechts dem grünen G bis zum Freiland Grenzmuseum. Durch das große Tor (umrahmt mit Stacheldraht und Hundelaufgitter) erreichen Sie über einen gut begehbaren Kolonnenweg den letzten noch stehenden Wachturm im Harz, weiter geht es bis zum Ring der Erinnerung, hier eine Rast einzulegen und die Stille zu genießen ist ein Muss.
Der nächste Ort ist Hohegeiß, hier verlief die Grenze unmittelbar am Ortsrand entlang, am Wegesrand sehen Sie eine historische Grenzsteinsammlung. Kurz vor der Straße Hohegeiß – Benneckenstein führt der Weg nach links und dann nach rechts auf dem Kolonnenweg abwärts. Vorbei am Standort des ehemaligen Sanatoriums Dr. Noack (1937 gebaut, 1967 gesprengt).
Beim Drei – Länder - Stein (Niedersachsen, Sachsen - Anhalt und Thüringen) vor dem Jägerfleck, wurde im Mai 2006 der Harzer Grenzweg offiziell eröffnet.
Von dort aus auf dem heute nicht mehr befahrenen Abschnitt der früheren Straße Benneckenstein – Jägerfleck bis zur B 4 wandern. Diese überqueren Sie auf einem Schotterweg in Richtung Kunzental, nach 100 m aufpassen, links auf einen unscheinbaren Grasweg abbiegen, der nun auf ein kurzes Stück Kolonnenweg führt. Auf diesem ein Stück nach rechts, an der Abzweigung der Straße nach Sülzhayn vorbei, bis ein Wanderweg links abzweigt. Hinter dem Ehrenberg geht es nur wenige Schritte auf dem Beton-plattenweg weiter, dann nach rechts (Richtung Zorge) abbiegen und nach etwa 100 m links. Jetzt durch Misch- und Laubwälder immer an der ehemaligen Grenze entlang: Schwangere Jungfer, Wendel - Eiche (Aussichtspunkt mit Schutzhütte) vorbei an Steinen mit KP/HB Königreich Preußen / Herzogtum Braunschweig, 3 DDR Grenzpfosten, so wie der Zwei-Länder-Eiche bis zum Spitzen Winkel.
Ab Spitzer Winkel geht es auf dem Kolonnenweg (zum Teil Betonplatten) weiter, die Straßen Zorge – Ellrich und Walkenried - Ellrich überqueren und danach ein letzter kurzer Anstieg. Nach 300 m kreuzt der Weg den 34 N. Sie halten sich rechts und erreichen nach 30 Minuten über Kupferberg und Schützenhaus den Klosterort Walkenried. Am Kloster endet die Ausschilderung des Harzer Grenzwegs. Besuchen Sie die Klosterruine Walkenried, es lohnt sich. Hier im Klosterort Walkenried ist Ihre letzte Übernachtung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann viel Spaß beim Wandern.
20 Jahre Mauerfall:
Zum 20. Jahrestag der Maueröffnung wurde der Harzer Grenzweg vom Harzer Verkehrsverband und dem Harzklub über den Harz hinaus an beiden Enden verlängert und in "Wandern am Grünen Band" umbenannt. Wir bleiben bei unserer bewährten Wegführung, weil an beiden Wegenden Tettenborn und Fallstein keine Unterkünfte vor- handen sind. Die genaue Wegbeschreibung finden Sie unter "Info zum Weg" und in unserer Wanderbroschüre "Wandern am Grünen Band - Der Harzer Grenzweg".






















