

Start in Bad Harzburg
Holzkirche in Hohegeiß
Brockenhaus
RangerstationScharfensteinklippe
Grenzmuseum Sorge
Wachturm bei Sorge
Kolonnenweg
Heimatmuseum Braunlage<
Dreieckiger Pfahl
Eckertalsperrmauer
Brockengarten
Ruine in Walkenried
Grenzlandmuseum WalkenriedDer Harzer Grenzweg mit Brockenübernachtung
Bad Harzburg - Walkenried - Bad Sachsa 69 km
| 1. Tag: Willkommen in Bad Harzburg | |
| 2. Tag: Bad Harzburg - Brocken | 12 km |
| 3. Tag: Brocken - Braunlage | 13 km |
| 4. Tag: Braunlage - Hohegeiß | 14 km |
| 5. Tag: Hohegeiß - Zorge | 12 km |
| 6. Tag: Zorge – Walkenried - Bad Sachsa | 18 km |
| 7. Tag: Rücktransfer nach Bad Harzburg & Heimreise |
Der Harzer Grenzweg "Wandern am Grünen Band"
im ehemaligen Grenzverlauf
Das “Grüne Band” nennt man die 1.393 Kilometer lange ehemalige innerdeutsche Grenze, die von Lübeck im Norden bis Hof im Süden reichte. Davon beschreiben wir einen Teil der einzigartig erhaltenen Flora und Fauna von rund 69 km, den “Harzer Grenzweg” von Bad Harzburg im Norden über Walkenried nach Bad Sachsa im Süden. Gleichzeitig zeigen wir die Unterkünfte mit auf. Da diese selten am Wegesrand liegen, summieren sich die Weglängen auf einige Kilometer. Vorbei am Molkenhaus steigen Sie, von Bad Harzburg beginnend, auf den Grenzweg ein.
Beschreibung des Harzer Grenzweges mit Start in Bad Harzburg
Der Start von Bad Harzburg beginnt am Haus der Natur auf dem Teufelsstieg bis zum Molkenhaus, ab hier stoßen Sie nach 500 m auf den Harzer Grenzweg. Vorbei am Eckerstausee (mittendurch in Längsrichtung verlief die ehem. Grenze.) erreichen Sie die Rangerstation Scharfenstein, der schönsten Vesperbaude im Harz.
Sie wandern weiter auf dem Kolonnenweg (Hirtenstieg) an der Hermannsklippe vorbei und erreichen den Brocken (1142m). Die Besichtigung des Museums im Brockenhaus mit Grenzabteilung und des Brockengartens, ist zu empfehlen. Auf dem Rundweg wandern sie an der Teufelskanzel und dem Hexenaltar vorbei. Weiter unten an der Straße erinnert ein Gedenkstein des Harzklubs "Brocken wieder frei" an die Maueröffnung nach 28 Jahren.
Der Wanderweg führt Sie weiter auf der Brockenstraße bergab, dann rechts auf den Goetheweg. Hier befand sich zu DDR-Zeiten ein Metallgitterzaun, daneben auf dem Bahndamm ein Kolonnenweg. Auf diesem wandern Sie bis zum Dreieckigen Pfahl. Weiter geht es auf dem Harzer Grenzweg vorbei am Großen Winterberg bis unterhalb des Wurmberges.
Steil aufwärts erreichen Sie über die Wurmbergschanze die Wurmbergseilbahn, wer will kann hier in wenigen Minuten Braunlage erreichen.
Wer das nicht will, wandert weiter bergab über Kaffeehorst zur ehemaligen Grenzübergangsstelle zwischen Elend und Braunlage ( ab 12. 11.89 ) wer hier übernachtet, benutzt den Wanderweg parallel der B 27.
Auf der Sachsen-Anhalt Seite steht ein Doppel Granitstein am Parkplatzrand, Sie überqueren die Hauptstraße, halten sich rechts, nach 50m verlassen Sie die Bundesstraße und biegen nach links in einen breiteren Weg ein und wandern westlich der Bremke (nicht auf dem Kolonnenweg), weiter über die weiße Brücke, vorbei an der Fuchsfarm (Ausflugsgaststätte, nur am Wochenende geöffnet), wo die Bremke in die Warme Bode fließt.
Dieser schöne Wanderweg verbreitert sich in einen Forstweg, der vor der B 242 auf einen Behelfsparkplatz endet. Sie halten sich links, zwischen riesigen Absperrfelsbrocken gelangen Sie auf einen gut erkennbaren Bahn-damm der ehemaligen Südharzeisenbahn Braunlage – Tanne( 1967 stillgelegt und danach abgebaut ). Weiter geht es über eine alte Brücke, auf der noch die Schienen zu sehen sind. Machen Sie eine kleine Pause auf der ersten Bank mit Blick auf den Brocken. Der Weg endet an den Fundamentresten einer alten Brücke, wo die Strecke der Südharzeisenbahn die Harzquerbahn kreuzte. Sie erreichen die wenig befahrene Straße von Elend nach Sorge (Wietfelder Chaussee), halten sich rechts und überqueren nach 50 m die B 242.
Auf einer eisernen Brücke überqueren Sie die Warme Bode. Nach 20 m auf einer kleinen Kreuzung halten Sie sich links und erreichen einen Parkplatz und folgen rechts dem grünen G bis zum Freiland Grenzmuseum. Durch das große Tor (umrahmt mit Stacheldraht und Hundelaufgitter) erreichen Sie über einen gut begehbaren Kolonnenweg den letzten noch stehenden Wachturm im Harz, weiter geht es bis zum Ring der Erinnerung, hier eine Rast einzulegen und die Stille zu genießen ist ein Muss.
Der nächste Ort ist Hohegeiß, hier verlief die Grenze unmittelbar am Ortsrand entlang, am Wegesrand sehen Sie eine historische Grenzsteinsammlung. Kurz vor der Straße Hohegeiß – Benneckenstein führt der Weg nach links und dann nach rechts auf dem Kolonnenweg abwärts. Vorbei am Standort des ehemaligen Sanatoriums Dr. Noack (1937 gebaut, 1967 gesprengt).
Beim Drei – Länder - Stein (Niedersachsen, Sachsen - Anhalt und Thüringen) vor dem Jägerfleck, wurde im Mai 2006 der Harzer Grenzweg offiziell eröffnet.
Von dort aus auf dem heute nicht mehr befahrenen Abschnitt der früheren Straße Benneckenstein – Jägerfleck bis zur B 4 wandern. Diese überqueren Sie auf einem Schotterweg in Richtung Kunzental, nach 100 m aufpassen, links auf einen unscheinbaren Grasweg abbiegen, der nun auf ein kurzes Stück Kolonnenweg führt. Auf diesem ein Stück nach rechts, an der Abzweigung der Straße nach Sülzhayn vorbei, bis ein Wanderweg links abzweigt. Hinter dem Ehrenberg geht es nur wenige Schritte auf dem Beton-plattenweg weiter, dann nach rechts (Richtung Zorge) abbiegen und nach etwa 100 m links. Jetzt durch Misch- und Laubwälder immer an der ehemaligen Grenze entlang: Schwangere Jungfer, Wendel - Eiche (Aussichtspunkt mit Schutzhütte) vorbei an Steinen mit KP/HB Königreich Preußen / Herzogtum Braunschweig, 3 DDR Grenzpfosten, so wie der Zwei-Länder-Eiche bis zum Spitzen Winkel.
Wer in Zorge übernachtet verlässt den Grenzweg an dem Punkt Stiefmutter blaues X. Ab Spitzer Winkel geht es auf dem Kolonnenweg (Betonplatten) weiter, die Straßen Zorge – Ellrich und Walkenried - Ellrich überqueren und danach ein letzter kurzer Anstieg. Nach 300 m kreuzt der Weg den 34 N. Sie halten sich rechts und erreichen nach 30 Minuten über Kupferberg und Schützenhaus den Klosterort Walkenried. Am Kloster endet die Ausschilderung des Harzer Grenzwegs. Besuchen Sie die Klosterruine Walkenried, es lohnt sich. Weiter führt Sie die Wanderung stadtauswärts zum Bahnhof, hinter diesem wandern Sie vor dem Affen- und Priorteich in Richtung Bad Sachsa - Schmelzteich weiter. Hier liegen unsere Unterkünfte. Wer noch nicht so richtig müde ist, fährt mit dem Bus (Fahrplan) zum Grenzlandmuseum Tettenborn. Hier finden Sie sehenswerte Relikte aus der unseligen Zeit der Teilung.
Anmeldungen für Besichtigungen richten Sie bitte an:
Rainer Böhle
Grenzlandmuseum Bad Sachsa e.V.
| Telefon: | 05523-999773 |
| Mobil: | 0177-5319231 |
Wer lieber mit dem Bus von Walkenried nach Bad Sachsa
fahren möchte, hier der Fahrplan.
fahren möchte, hier der Fahrplan.




















