




Wandern im Nationalpark Harz
Die WegbeschreibungSie starten in der Nationalpark - Gemeinde Sankt Andreasberg, der höchst-gelegenen Bergstadt im Harz. Hier können Sie die Grube Samson, das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und das Harzer-Roller-Kanarienmuseum besichtigen. Am Morgen wandern Sie an den Glückaufklippen vorbei in Richtung Dreibodesteine durch das Dreibodetal ins liebliche Siebertal.Bald erreichen Sie die lang gezogene Stadt Sieber mit einem schönen Kurgarten und einer mit Schieferplatten beschlagenen Kirche. Sieber verlassen Sie durch das Birkental und wandern in das Tal der Großen Lonau bis zum Urlaubsort Lonau. Hier besichtigen Sie das Auerhuhn-Schaugehege. Weiter geht die erlebnisreiche Wanderung über die Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg zum Sperberhaier Dammhaus und auf dem Harzer-Hexen-Stieg nach Altenau. Von Altenau wandern Sie über den Magdeburger Weg hoch(ein felsiges Stück Weg) bis zum Torfhaus, hier haben Sie einen herrlichen Blick auf den Brocken und können im Nationalparkhaus Altenau – Torfhaus Wissenswertes über den Nationalpark Harz und vieles mehr erfahren. Über den Salzstieg geht es abwärts auf dem Kaiserweg über die Lorenzbrücke links auf dem Pionierweg am Eckerstausee vorbei. Am Ende des Stausees wandern Sie über die Staumauer und hier, auf dem Harzer Grenzweg weiter bis zu den Scharfensteinklippen. Unterhalb dieser Klippen befindet sich eine Nationalpark - und Vesperstation. Abwärts wandern Sie auf dem 25 F bis zum Großen Sandtal. Hier halten Sie sich rechts und in Richtung Zanthierplatz, rechterhand ragt bis in 473 m Höhe, die Felsengruppierung Ilsestein gen Himmel. Der Weg führt Sie weiter an der Ilse entlang. Im Waldhotel am Ilsestein übernachten Sie. Weiter geht die Wanderung über Ilsestein und Bremerweg und auf dem Heinrich-Heine-Weg zum Brocken. Hier bewundern Sie das Brockenhaus, den Brockengarten und den Hexenaltar. 1934 wurden von hier aus die ersten Fernsehbilder der Welt ausgestrahlt. Wieder abwärts wandern Sie über den Eckerlochstieg direkt nach Schierke. Dieser, sich in die Natur einfügende Urlaubsort unmittelbar am Nationalpark, ist von dichten Wäldern umgeben. Hier besteht eine weitere Übernachtungsmöglichkeit. In südlicher Richtung gelangen Sie durch das naturbelassene Elendstal in den Luftkurort Elend. Hier befindet sich die kleinste Holzkirche Deutschlands. Weiter geht die Wanderung über den Wietfelder Weg nach Sorge. Hier befinden sich noch Reste der ehemaligen Grenzanlage. Über den Grenzweg erreichen Sie das Freiland-Grenzmuseum, noch den letzten im Harz stehenden Wachturm und den Ring der Erinnerung. Bis Hohegeiß laufen Sie neben oder auf dem Kolonnenweg. In Hohegeiß verlief die Grenze fast durch den Ort (Übernachtungsmöglichkeit). Heute haben Sie die letzte Wanderetappe erreicht. Sie verlassen Hohegeiß in westlicher Richtung vorbei an der Wolfsbachmühle, weiter geht die Wanderung entlang dem Kleinen Wolfs-bach in Richtung Nullpunkt. Hier überqueren Sie am Parkplatz die Zorger Straße und wandern auf dem 31D zum Oderhaus. Auf dem 28 H gelangen Sie zur Nationalpark–Waldgaststätte „Rinderstal" und wandern weiter Richtung Sankt Andreasberg, Ihrem Endziel.
Seien Sie stolz auf Ihre Leistung, erholen Sie sich ein wenig in dieser höchst gelegenen Stadt des Harzes.
Die Chronologie des Nationalparks Harz
1904 Forderung des bekannten Braunschweiger Biologen Professor Wilhelm Blasius nach Nationalparken in Preußen mit einer Größe von mindestens 10.000 Hektar, z.B. am Brocken
1912 Hermann Löns veröffentlicht seine Gedanken über einen „Harzer Heimatpark“.
1920/30 Bemühungen am Brocken einen Nationalpark zu schaffen, scheitern.
1937 Einstweilige Sicherstellung eines Naturschutzgebietes „Oberharz“.
1954 Endgültige Ausweisung des NSG „Oberharz“ in Niedersachsen. (1954 Ergänzung desWurmberges)
1961 Ausweisung des NSG „Elendstal“ in der DDR
1967 Ausweisung des NSG „Oberharz“ in der DDR
1976 Mit der ersten Fassung des Bundesnaturschutzgesetzes wird die Schutzgebietskategorie Nationalpark“in der Bundesrepublik eingeführt
9.11.1989 Grenzöffnung der DDR zur Bundesrepublik Deutschland
3.12.1989 Freigabe des Brockens für die Allgemeinheit
16.3.1990 Beschluss des Nationalparkprogramms der DDR durch den Ministerrat.
Mai 1990 Die CDU/FDP- geführte Niedersächsische Landesregierung spricht sich für einen Nationalpark im niedersächsischen Harz aus.
27.6.1990 Die folgende Niedersächsische Landesregierung aus SPD und Grünen erklärt die Ausweisung eines Nationalparks im Harz zu einem Schwerpunkt ihrer Regierungsarbeit.
1.10.1990 Verordnung über den Nationalpark „Hochharz“ rund um den Brocken in der DDR tritt in Kraft- Geburtsstunde des ersten Nationalparks im Harz.
3.10.1990 Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland
23.1.1992 Einstimmiger Beschluss des Niedersächsischen Landtags zur Ausweisung eines Nationalparks im Harz
01.1.1994 Verordnung über den Nationalpark „Harz“ tritt in Niedersachsen in Kraft - damit der zweite Nationalpark im Harz.
15.7.1999 Gesetz über den Nationalpark „Harz“ löst die niedersächsische Verordnung ab
25.7.2001 Novelliertes Gesetz über den Nationalpark „Harz“
3.8.2001 Verordnung in Sachsen-Anhalt wird durch ein Gesetz abgelöst; hierbei wird der Nationalpark um die Hälfte vergrößert
11.5.2004 Beschluss der beiden CDU/FDP- geführten Landesregierungen, die Nationalparke „Harz“ und „Hochharz“ zusammenzuführen
28.8.2004 Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen den Ländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zur Zusammenführung der Nationalparke „Harz“ und „Hochharz“
Anfang 06 Abschluss eines zweiten Staatsvertrags; Verabschiedung weitgehend gleich lautender Nationalparkgesetze in beiden Ländern; die gemeinsame Nationalparkverwaltung nimmt ihre Arbeit auf.
Der länderübergreifende Nationalpark Harz wurde von den Ländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt somit am 01.01.2006 ins Leben gerufen – der erste seiner Art in Europa. Im Harz steht damit Bundesländer übergreifend eine Gesamtfläche von 24.700 ha unter dem Schutz des Nationalparks Harz. Einbezogen sind alle charakteristischen Lebensraum-typen, alle Höhenstufen, alle Expositionen und die wichtigen Gesteine. Der Nationalpark Harz steigt von seiner Randzone bei ca. 230 m ü. NN bis hin zum Brocken 1142 m ü. NN an. Natur kennt keine Grenzen! Das ist das Motto für die vorliegende Wanderung, die sich über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erstreckt.
1904 Forderung des bekannten Braunschweiger Biologen Professor Wilhelm Blasius nach Nationalparken in Preußen mit einer Größe von mindestens 10.000 Hektar, z.B. am Brocken
1912 Hermann Löns veröffentlicht seine Gedanken über einen „Harzer Heimatpark“.
1920/30 Bemühungen am Brocken einen Nationalpark zu schaffen, scheitern.
1937 Einstweilige Sicherstellung eines Naturschutzgebietes „Oberharz“.
1954 Endgültige Ausweisung des NSG „Oberharz“ in Niedersachsen. (1954 Ergänzung desWurmberges)
1961 Ausweisung des NSG „Elendstal“ in der DDR
1967 Ausweisung des NSG „Oberharz“ in der DDR
1976 Mit der ersten Fassung des Bundesnaturschutzgesetzes wird die Schutzgebietskategorie Nationalpark“in der Bundesrepublik eingeführt
9.11.1989 Grenzöffnung der DDR zur Bundesrepublik Deutschland
3.12.1989 Freigabe des Brockens für die Allgemeinheit
16.3.1990 Beschluss des Nationalparkprogramms der DDR durch den Ministerrat.
Mai 1990 Die CDU/FDP- geführte Niedersächsische Landesregierung spricht sich für einen Nationalpark im niedersächsischen Harz aus.
27.6.1990 Die folgende Niedersächsische Landesregierung aus SPD und Grünen erklärt die Ausweisung eines Nationalparks im Harz zu einem Schwerpunkt ihrer Regierungsarbeit.
1.10.1990 Verordnung über den Nationalpark „Hochharz“ rund um den Brocken in der DDR tritt in Kraft- Geburtsstunde des ersten Nationalparks im Harz.
3.10.1990 Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland
23.1.1992 Einstimmiger Beschluss des Niedersächsischen Landtags zur Ausweisung eines Nationalparks im Harz
01.1.1994 Verordnung über den Nationalpark „Harz“ tritt in Niedersachsen in Kraft - damit der zweite Nationalpark im Harz.
15.7.1999 Gesetz über den Nationalpark „Harz“ löst die niedersächsische Verordnung ab
25.7.2001 Novelliertes Gesetz über den Nationalpark „Harz“
3.8.2001 Verordnung in Sachsen-Anhalt wird durch ein Gesetz abgelöst; hierbei wird der Nationalpark um die Hälfte vergrößert
11.5.2004 Beschluss der beiden CDU/FDP- geführten Landesregierungen, die Nationalparke „Harz“ und „Hochharz“ zusammenzuführen
28.8.2004 Unterzeichnung des Staatsvertrags zwischen den Ländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zur Zusammenführung der Nationalparke „Harz“ und „Hochharz“
Anfang 06 Abschluss eines zweiten Staatsvertrags; Verabschiedung weitgehend gleich lautender Nationalparkgesetze in beiden Ländern; die gemeinsame Nationalparkverwaltung nimmt ihre Arbeit auf.
Der länderübergreifende Nationalpark Harz wurde von den Ländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt somit am 01.01.2006 ins Leben gerufen – der erste seiner Art in Europa. Im Harz steht damit Bundesländer übergreifend eine Gesamtfläche von 24.700 ha unter dem Schutz des Nationalparks Harz. Einbezogen sind alle charakteristischen Lebensraum-typen, alle Höhenstufen, alle Expositionen und die wichtigen Gesteine. Der Nationalpark Harz steigt von seiner Randzone bei ca. 230 m ü. NN bis hin zum Brocken 1142 m ü. NN an. Natur kennt keine Grenzen! Das ist das Motto für die vorliegende Wanderung, die sich über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erstreckt.




















