Das Kornhaus in Osterode
Startpavillon, Bleiche
Blick auf den Brocken
Wandern durch das Hochmoor
Brockenaufstieg
Original Hexen
Marktplatz Quedlinburg

Der Harzer-Hexen-Stieg
mit Brockenübernachtung

Wegbeschreibung für 6 Etappen
Von Osterode nach Quedlinburg 100 km






1. Tag: Willkommen in Osterode
2. Tag: Osterode - Reefensbeek13 km
3. Tag: Reefensbeek - Altenau18 km
4. Tag: Altenau - Brocken18 km
5. Tag: Brocken - Königshütte15 km
6. Tag: Königshütte - Rübeland - Wendefurth17 km
7. Tag: Wendefurth - Quedlinburg19 km
8. Tag: Rücktransfer nach Osterode           

Eine Wanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg erweist sich landschaftlich und kulturell als ganz besonders abwechslungsreich. Auf der ca. 100 Kilometer langen Route durchqueren Sie den Harz von West nach Ost, von Osterode über Thale, nach Quedlinburg.
Wasser und Hexen begleiten Sie auf dem gesamten Weg. Im Oberharz lernen Sie beeindruckende Zeugen der tausendjährigen Bergbauvergangenheit kennen, Sie wandern an leise plätschernden Bächen und stillen Teichen entlang. Die sagenumwobenen Wälder im Nationalpark Harz präsentieren sich mit schroffen Granitfelsen und Moorlandschaften, geheimnisvoll und wie verzaubert muten sie an. Eine besondere Attraktion sind die Tropfsteinhöhlen in Rübeland Ganz anders ist das Landschaftsbild beim Rappbode -Talsperrensystem. Hier kann der Blick weit über Stauseen schweifen… Als krönender Abschluss der Wanderung kommen Sie durch das gewaltigste Felsental nördlich der Alpen, durch das wildromantische Bodetal.
Der Harzer-Hexen-Stieg erhielt durch den Deutschen Wanderverband im Dezember 2007 das Zertifikat "Qualitätsweg". Außerdem gehört er zu den Top Trails of Germany, wie die schönsten und erlebnisreichsten Weitwanderwege Deutschlands benannt werden.

1. Etappe: Von Osterode nach Reefensbeek ca. 13 km, ca. 4 Std.
Wanderung auf dem historischen "Hundscher Weg", den auch die Eselskarawanen mit Brotgetreide schon nahmen. Sie erreichen Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt mit Blick in das Lerbachtal. Weiter geht es auf schönen Waldwegen bis zum Mangelhalber Tor nach Reefensbeek. Hier werden Sie sich in unserem harztypischen Partnerhotel wohlfühlen.


2. Etappe: Von Reefensbeek nach Altenau ca. 18 km, ca. 6 Std.
Von Reefensbeek erreichen Sie schnell das Oberharzer Wasserregal in 600 m Höhe. Entlang des „Oberharzer Wasserregals“, ein 100–400 Jahre altes Wassersystem aus Teichen, Wasserläufen und unterirdischen Kanälen, wandern Sie Über dem „Sperberhaier Damm“, ein von Hand aufgeschüttetes imposantes Bauwerk das einst zur Wasserversorgung der Clausthaler Minen diente nach Altenau,die freie Bergstadt, Ihrem heutigen Etappenziel.


3. Etappe: Von Altenau auf den Brocken ca. 18 km, ca. 6,5 Std.
Sie verlassen Altenau, wandern durch den Nationalpark Harz und erreichen über den Magdeburger Weg das Torfhaus, Treffpunkt der Wanderer und Touristen. Über den „Goetheweg“ erreichen Sie durch das Torfhausmoor den höchsten Berg Norddeutschlands (1.142 m). Oben erwarten Sie die schwarze Dampflok der Brockenbahn, der Brockengarten (der älteste alpine botanische Garten Deutschlands) und Ihr Hotel, in einzigartiger Lage mit unvergesslichem Weitblick.


4. Etappe: Vom Brocken mach Königshütte ca. 15 km, ca. 5-6 Std.
Vom Gipfel fahren Sie bergab vorbei an Teufelskanzel und Hexenaltar, zwei zu literarischen Ruhm gekommenen Granitklippen (Goethe erwähnt sie in der Walpurgisnachtszene in Faust), durch dichte Wälder nach Drei Annen Hohne, dem Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahn. Ohne Stress wandern Sie nun am Königshütter Wasserfall vorbei über Königshütte entlang der Königshütter Überleitungssperre erreichen Sie nach Rübeland mit 2 berühmten Tropfsteinhöhlen und noch aktivem Kalktagebau, Ihrem nächsten Übernachtungsort.


5. Etappe: Von Königshütte nach Wendefurth ca. 17 km, ca. 4-5 Std.
Am nächsten Morgen wandern Sie aus Könisghütte in Richtung Tanne. Am Ortsausgang folgen Sie der Ausschilderung nach links wo sich Warme und Kalte Bode vereinigen. Hier steht auch die Ruine Königsburg. Entlang der Königshütter Überleitungssperre, hinauf in den Wald Richtung Rübeland mit dem noch aktiven Tagebau Suseburg, führt uns dieser Weg oberhalb von Rübeland zu einem ausgeschilderten Aussichtspunkt, bitte besuchen. In den Höhlenbort Rübeland mit den berühmten zwei Tropfsteinhöhlen. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, empfehlen wir Ihnen eine der beiden Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Von Rübeland wandern Sie durch den kleinen Urlaubsort Neuwerk und weiter entlang der Talsperre Wendefurth, einem Teil des Rappbodetalsperren-Systems, der größten Talsperre Deutschlands. Am Ende der Talsperre sehen Sie eine Staumauer welche Sie überqueren. An dem neugebauten und wunderschönen Blumenrondell vorbei haben Sie die Möglichkeit auf einem, schwimmenden, Kleinrestaurant eine Rast einzulegen. Sie können sich hier auch Runder- und Tretboote ausleihen. Nach dieser interessanten Zwischenstation wandern Sie auf dem Harzer-Hexen-Stieg weiter, bis zur Landstraße 81. Hier halten Sie sich links und erreichen nach 100 m Ihr Etappenziel "Hotel zur Bode", ein sehr, sehr freundliches Haus.

6. Etappe: Von Wendefurth nach Quedlinburg ca. 19 km, ca. 5 Std.
Von Wendefurth, dem Tor zum Bodetal, wandern Sie auf ebenen Wanderwegen. Ab jetzt wandern Sie an dem Flüsschen Bode entlang bis nach Thale. Zwischendurch sehen sie auf der linken Seite Altenbrack und nach 4 km den Urlaubsort Treseburg. Hier wird die Forelle frisch und abwechslungsreich angeboten. Ab Treseburg wandern Sie jetzt das letzte und wohl schönste Teilstück ihrer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Bodetal mit dem "Grand Canyon" des Harzes, die größte Felsenschlucht nördlich der Alpen. Einzigartig ragen die Steilwände auf, Buchen, Fichten und Eiben krallen sich in den Fels. Hinauf und wieder hinunter führt uns der Weg und gewährt atemberaubende Ausblicke. Hier lässt sich ihre Kondition erproben: Links hoch auf die Roßtrappe? Oder kurz darauf nach rechts, zum Hexentanzplatz? Wer nicht mehr laufen mag, kann auch die Kabinenbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man auf jeden Fall angehen, bevor man unten im Tal weiter nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges. Sie sind den Wanderweg des Jahres 2008 gewandert. Wir hoffen, dass diese Wanderung für Sie in unvergesslicher Erinnerung bleibt.