Start in Osterode
Blick auf den Brocken
Wandern durch das Hochmoor
Brockenaufstieg
Original Hexen
Luchs
Auerhahn
Marktplatz Quedlinburg
Der Harzer-Hexen-Stieg
Wanderweg des Jahres 2008
mit Brockenübernachtung - 4 Etappen
von Osterode nach Quedlinburg 93 km
| 1. Tag: Willkommen in Osterode | |
| 2. Tag: Osterode - Altenau | 24 km |
| 3. Tag: Altenau - Brocken | 18 km |
| 4. Tag: Brocken - Rübeland | 25 km |
| 5. Tag: Rübeland - Thale oder Quedlinburg | 26 km |
| 6. Tag: Rücktransfer nach Osterode |
1. Etappe: Auf alten Handelswegen
Von Osterode nach Altenau ca. 24 km, ca. 6 - 7 Std.
Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt der Wanderung. Von hier aus, dem Harz-Kornmagazin (heute das Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter gesichert. Entlang des historischen Hundscher Weges erreichen Sie nach zwei Stunden Aufstieg den Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt in das Lerbachtal.
Weiter geht’s auf breiten, einsamen Waldwegen vorbei am Bärenbrucher Teich in Richtung Polsterberg. Weiter geht die Wanderung in Richtung Altenau. Kennen Sie den "Sperberhaier Damm"? Das von Hand aufgeschüttete imposante Bauwerk diente einst zur Wasserversorgung der Clausthaler Mienen, ebenso wie die zahlreichen Teiche, Gräben und Wasserläufe
(= unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals. Am Ende des Sperberhaier Dammes steht das Sperberhaier Dammhaus aus dem Jahre 1720. Hier kann man in Ruhe eine Rast einlegen. Je nach Wetterlage stehen im Garten reichlich Tische und Stühle. Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal auf die "Dennert-Tanne", die harztypischen gelben Hinweistafeln in Form eines Nadelbaums, dem Baustoff der Bergleute. Vor Altenau stoßen Sie wieder auf den Dammgraben, an Altenau zunächst vorbei, überqueren Sie die kleine Oker und sehen dann links das Schild "Zum Okerteich". Hier verlassen Sie den Harzer-Hexen-Stieg - bitte nicht vorher - und erreichen Ihre Übernachtungsmöglichkeit am Kunstberg.
2. Etappe: Das Oberharzer Wasserregal
Von Altenau zum Brocken ca. 18 km, ca. 6 Std.
2. Etappe: Das Oberharzer Wasserregal
Von Altenau zum Brocken ca. 18 km, ca. 6 Std.
Heute Morgen verlassen Sie die freie Bergstadt Altenau und wandern auf dem Harzer-Hexen-Stieg am Dammgraben entlang über den Magdeburger-Weg zum Torfhaus. Der Magdeburger-Weg zeichnet sich durch eine Einzigartigkeit von Natur, Fels und Torfhausblick aus. Ein etwas steiler Anstieg erfolgt bis zum Torfhaus, eines der großen Treffpunkte im Harz. Hier haben Sie die Möglichkeit eine kleine Sause einzulegen. Zum Greifen nah erscheint die 1142 Meter hohe Brockenkuppe vom Torfhaus. Der Hexen-Stieg und Goetheweg sind eins, auf diesem wandern Sie dem deutschesten aller Berge entgegen. An den Schilderbäumen des Nationalparks Harz weist Ihnen die hölzerne grüne Hexe den rechten Weg.
Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte. Heute gelangen Sie durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Harz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick. Alle interessanten und lehrreichen Attraktionen finden Sie auf unsrer Luchswanderkarte. Wir hoffen, dass Sie zu den glücklichen zählen, die die Nacht ohne Nebelschwaden verbringen.
Mit etwas Glück begegnet Ihnen ein scheuer Luchs - der König der Harzer Wälder, der hier wieder ausgewildert wurde, informieren Sie sich vorher im Nationalpark Torfhaus über die Vergangenheit und Zukunft dieser Region.Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte. Heute gelangen Sie durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Harz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick. Alle interessanten und lehrreichen Attraktionen finden Sie auf unsrer Luchswanderkarte. Wir hoffen, dass Sie zu den glücklichen zählen, die die Nacht ohne Nebelschwaden verbringen.
3. Etappe: Durch den Nationalpark Harz:
Von Brocken nach Rübeland ca. 25 km, ca. 6 - 7 Stunden
Nach dieser einmaligen Übernachtung wandern Sie abwärts über die Brocken-Chaussee vorbei am Urwaltstieg - unbedingt ansehen - nach Drei-Annen-Hohne, dem Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahnen. Je nach Fahrplan stehen hier drei bis vier über 100 Jahre alte Züge unter Dampf. Von hier ab wandern Sie weiter auf dem Harzer-Hexen-Stieg durch das Hirschbachtal zum Rastplatz Steinbach , dann weiter am Königshütter Wasserfall in Richtung Königshütte. Zwischendurch erblicken Sie 5 eiserne Säulen, die aus der Hand des Berliner Architekten Schinkel stammen, Dieser hatte in Königshütte seinen Sommerwohnsitz, um sich zu erholen und seine genialen Ideen zu Papier zubringen. Am Ende des kleinen Urlaubdorfes teilt sich der Harzer-Hexen-Stieg. Sie halten sich links und wandern entlang der Überleitungssperre, der warmen Bode und der Ruine Königsburg bis nach Rübeland, mit noch aktivem Kalkabbau, der hier die Landschaft prägt. Der Höhlenort Rübeland weist zwei der schönsten Tropfsteinhöhlen. auf, die Baumanshöhle und die Herrmanshöhle. Hier ist die nächste Übernachtung.
Nach dieser einmaligen Übernachtung wandern Sie abwärts über die Brocken-Chaussee vorbei am Urwaltstieg - unbedingt ansehen - nach Drei-Annen-Hohne, dem Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahnen. Je nach Fahrplan stehen hier drei bis vier über 100 Jahre alte Züge unter Dampf. Von hier ab wandern Sie weiter auf dem Harzer-Hexen-Stieg durch das Hirschbachtal zum Rastplatz Steinbach , dann weiter am Königshütter Wasserfall in Richtung Königshütte. Zwischendurch erblicken Sie 5 eiserne Säulen, die aus der Hand des Berliner Architekten Schinkel stammen, Dieser hatte in Königshütte seinen Sommerwohnsitz, um sich zu erholen und seine genialen Ideen zu Papier zubringen. Am Ende des kleinen Urlaubdorfes teilt sich der Harzer-Hexen-Stieg. Sie halten sich links und wandern entlang der Überleitungssperre, der warmen Bode und der Ruine Königsburg bis nach Rübeland, mit noch aktivem Kalkabbau, der hier die Landschaft prägt. Der Höhlenort Rübeland weist zwei der schönsten Tropfsteinhöhlen. auf, die Baumanshöhle und die Herrmanshöhle. Hier ist die nächste Übernachtung.
4. Etappe: Wandern durch das schöne Bodetal:
Von Rübeland nach Thale oder Quedlinburg ca. 26 km, ca. 6 - 7 Stunden
Sie verlassen den Höhlenort Rübeland wieder auf dem Hexen-Stieg, und erreichen die Gemeinde Neuwerk, 30 Minuten später haben Sie die Talsperre Wendefurth erreicht und wandern an dieser entlang bis zur Staumauer Wendefuth. Von hier aus haben Sie einen atemberaubenen Blick auf einen Teil des Rappbode – Talsperrensystems. Sie wandern weiter bis zum Blumendenkmal. Das schwimmende Restaurant zum Hecht läd zum Verweilen ein. Bei Sonnenschein der Geheimtipp. Weiter geht die Wanderung abwärts an Wendefurth vorbei ins Bodetal. Immer an der Bode entlang erreichen Sie den Urlaubsort Altenbrak. Nach vier Kilometern ist die Hälfte des Bodetals durchwandert. Hier in Treseburg, im Hotel "Zur Bode", werden die Forellen frisch und abwechslungsreich zubereitet. Nun kommt die andere reizvollere aber auch kräftezehrende Hälfte. Von hier aus durchwandern Sie den "Grand Canyon des Harzes", welches das tiefste Felsental nördlich der Alpen ist. In Königsruh angekommen haben Sie die Möglichkeit zum Hexentanszplatz zu wandern oder etwas weiter mit der Gondel hoch zu fahren. Von hier aus haben sie eine atemberaubende Sicht über das Bodetal. Weiter wandern Sie vom Hexentanzplatz an der Walpurgishalle und dem Harzer Bergtheater vorbei nach Thale bis zum Bahnhof. Sie können auch direkt nach Thale durchwandern. Sie haben Ihr Wanderziel erreicht.





















