Start in Osterode
Blick auf den Brocken
Blick auf Torfhaus
Oberharzer Wasserregale
Wandern durch das Hochmoor
Grenzüberquerung
Original Hexen
Luchs - Ich lebe hierDer Harzer-Hexen-Stieg
Wegbeschreibung für 6 Etappen
Von Osterode nach Thale 98 km

| 1. Tag: Anreise in Osterode | |
| 2. Tag: Osterode - Polsterberg | 17 km |
| 3. Tag: Polsterberg - Torfhaus | 17 km |
| 4. Tag: Torfhaus - Brocken - Schierke | 18 km |
| 5. Tag: Schierke - Rübeland | 18 km |
| 6. Tag: Rübeland - Treseburg | 17 km |
| 7. Tag: Treseburg - Thale | 11 km |
| 8. Tag: Rücktransfer nach Osterode |
Auf alten Handelswegen:
1. Etappe: Von Osterode nach Polsterberg ca. 17 km, ca. 5 Std.
Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt der Wanderung. Von hier, aus dem Harz-Kornmagazin (heute das Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter gesichert. Entlang des historischen Hundscher Weges erreichen Sie nach zwei Stunden Aufstieg den Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt in das Lerbachtal.
Weiter geht’s auf schönen Waldwegen vorbei am Bärenbrucher Teich in Richtung Polsterberg. Da auf Polsterberg keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden ist, werden Sie hier ohne Wartezeit abgeholt. Der Übernachtungsort ist Riefenbeek oder Altenau, je nach Bettenkapazität. Fahrzeit knapp 10 Min.
Weiter geht’s auf schönen Waldwegen vorbei am Bärenbrucher Teich in Richtung Polsterberg. Da auf Polsterberg keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden ist, werden Sie hier ohne Wartezeit abgeholt. Der Übernachtungsort ist Riefenbeek oder Altenau, je nach Bettenkapazität. Fahrzeit knapp 10 Min.
Das Oberharzer Wasserregal:
2. Etappe: Von Polsterberg nach Torfhaus ca. 17 km, ca. 5 Std.
Am heutigen Morgen werden sie pünktlich nach Polsterberg gefahren. Hier geht die Wanderung auf dem Hexen-Stieg weiter, in Richtung Altenau. Kennen Sie den "Sperberhaier Damm"? Das von Hand aufgeschüttete imposante Bauwerk diente einst zur Wasserversorgung der Clausthaler Mienen, ebenso wie die zahlreichen Teiche, Gräben und Wasserläufe
( = unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals. Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal auf die "Dennert-Tanne", die harztypischen gelben Hinweistafeln in Form eines Nadelbaums, dem Baustoff der Bergleute. Vorbei an Altenau betreten Sie den Nationalpark Harz. Das Teilstück Magdeburgerweg ist die Krönung dieser Wanderetappe.
Mit etwas Glück begegnet uns ein scheuer Luchs - der König der Harzer Wälder, der hier wieder ausgewildert wurde, und informieren Sie sich im Nationalpark Torfhaus über die Vergangenheit und Zukunft dieser Region. Da auf Torfhaus keine Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind, weichen Sie nach Bad Harzburg dem größten Kurort des Harzes aus (10 Minuten Fahrzeit).
( = unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals. Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal auf die "Dennert-Tanne", die harztypischen gelben Hinweistafeln in Form eines Nadelbaums, dem Baustoff der Bergleute. Vorbei an Altenau betreten Sie den Nationalpark Harz. Das Teilstück Magdeburgerweg ist die Krönung dieser Wanderetappe.
Mit etwas Glück begegnet uns ein scheuer Luchs - der König der Harzer Wälder, der hier wieder ausgewildert wurde, und informieren Sie sich im Nationalpark Torfhaus über die Vergangenheit und Zukunft dieser Region. Da auf Torfhaus keine Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind, weichen Sie nach Bad Harzburg dem größten Kurort des Harzes aus (10 Minuten Fahrzeit).
Durch den Nationalpark Harz:
3. Etappe: Von Torfhaus über den Brocken
nach Schierke ca. 18 km, ca. 6 Stunden
Am heutigen Morgen werden Sie pünktlich zum Torfhaus gefahren. Zum Greifen nah erscheint die 1142 Meter hohe Brockenkuppe. Der Hexen-Stieg und Goetheweg sind eins, auf diesem wandern Sie dem deutschesten aller Berge entgegen. An den Schilderbäumen des Nationalparks-Harz weist uns die hölzerne grüne Hexe den rechten Weg.
Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte. Heute gelangen Sie durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Harz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick. Alle interessanten und lehrreichen Attraktionen finden Sie auf unsrer Luchswanderkarte. Nun wandern Sie abwärts über die Brockenchausse am Urwaldstieg vorbei, den man sich unbedingt ansehen sollte, auf dem Harzer-Hexen-Stieg. An den Ahrensklint-Klippen hier verlassen Sie den Harzer-Hexen-Stieg und biegen rechts nach Schierke ab. Sie erreichen nach 800 m Ihr Etappenziel mit Übernachtung.
Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte. Heute gelangen Sie durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Harz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick. Alle interessanten und lehrreichen Attraktionen finden Sie auf unsrer Luchswanderkarte. Nun wandern Sie abwärts über die Brockenchausse am Urwaldstieg vorbei, den man sich unbedingt ansehen sollte, auf dem Harzer-Hexen-Stieg. An den Ahrensklint-Klippen hier verlassen Sie den Harzer-Hexen-Stieg und biegen rechts nach Schierke ab. Sie erreichen nach 800 m Ihr Etappenziel mit Übernachtung.
Vom Brocken zu den Höhlen:
4. Etappe: Von Schierke zum Höhlenort Rübeland 18 km, ca. 6 Stunden
Frisch ausgeruht, geht es am nächsten Morgen zurück auf den Harzer-Hexen-Stieg, Glashüttenweg, nach Drei-Annen-Hohne. Wer noch etwas mehr über den Nationalpark Harz wissen möchte, findet auf dem Parkplatz eine Nationalparkinformation. Hier auf dem Knotenpunkt der Harzer Schmal- spurbahn, können Sie mit etwas Glück bis zu drei Locks unter Dampf sehen. Sie überqueren die Landesstraße und folgen der Ausschilderung nach Königshütte. Vor diesem hübschen Urlaubsdorf sehen Sie den Königshütter Wasserfall, der sich in einem parkähnlichen Gelände befindet. Am Ortsausgang folgen Sie der Ausschilderung nach links wo sich Warme und Kalte Bode vereinigen. Hier steht auch die Ruine Königsburg. Entlang der Königshütter Überleitungssperre, hinauf in den Wald Richtung Rübeland mit dem noch aktiven Tagebau Suseburg, führt Sie dieser Weg oberhalb von Rübeland zu einem ausgeschilderten Aussichtspunkt, bitte besuchen. In dem Höhlenbort Rübeland mit den berühmten zwei Tropfsteinhöhlen. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, empfehlen wir Ihnen eine der beiden Tropfsteinhöhlen zu besichtigen.
Der Talsperrenverband:
5. Etappe: Von Rübelad nach Treseburg 17 km, ca. 5 Stunden
Von Rübeland wandern Sie weiter an dem kleinen Urlaubsort Neuwerk vorbei entlang der Talsperre Wendefurth. Am Ende der Talsperre sehen Sie die Staumauer welche Sie überqueren. An dem hübsch gestalteten Blumenrondell haben Sie die Möglichkeit auf einem, schwimmenden, Kleinrestaurant eine Rast einzulegen. Sie können sich hier auch Runder- und Tretboote ausleihen. Nach dieser interessanten Zwischenstation wandern Sie auf dem Harzer-Hexen-Stieg weiter, überqueren die Landstraße 81. Hier unten können Sie im Hotel Bodeblick bestens Mittag essen. Ab jetzt wandern Sie an der Bode entlang bis nach Thale. Zwischendurch sehen sie auf der linken Seite Altenbrack und nach 4 km Ihr Etappenziel Treseburg. Hier wird die Forelle frisch und abwechslungsreich angeboten.
Durch das wildromantische Bodetal:
6. Etappe: Von Treseburg nach Thale ca. 11 km, ca. 4,5 Stunden
Sie wandern jetzt die letzte und wohl schönste Etappe ihrer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Bodetal mit dem "Grand Canyon" des Harzes, die größte Felsenschlucht nördlich der Alpen. Einzigartig ragen die Steilwände auf, Buchen, Fichten und Eiben krallen sich in den Fels. Hinauf und wieder hinunter führt uns der Weg und gewährt atemberaubende Ausblicke. Hier lässt sich ihre Kondition erproben: Links hoch auf die Roßtrappe? Oder kurz darauf nach rechts, zum Hexentanzplatz?
Wer nicht mehr laufen mag, kann auch die Kabinenbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man auf jeden Fall angehen, bevor man unten im Bodetal weiter nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges. Sie sind den Wanderweg des Jahres 2008 gewandert. Wir hoffen, dass diese Wanderung für Sie in unvergesslicher Erinnerung bleibt.
Ihr Hans-Dieter Peters.
Wer nicht mehr laufen mag, kann auch die Kabinenbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man auf jeden Fall angehen, bevor man unten im Bodetal weiter nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges. Sie sind den Wanderweg des Jahres 2008 gewandert. Wir hoffen, dass diese Wanderung für Sie in unvergesslicher Erinnerung bleibt.
Ihr Hans-Dieter Peters.






















