Schierke
Blick auf den Brocken
Königshütter Wasserfall
Blick ins Bodetal
Fröhliche Wanderer im Bodetal
Luchs - Ich lebe hier
Fachwerk in Quedlinburg
Bitte anklicken

Harzer-Hexen-Stieg mit Brocken-
übernachtung - Teilstück 71 km
Wegbeschreibung für 4 Etappen
Von Wernigerode nach Thale




1. Tag: Anreise in Wernigerode
2. Tag: Wernigerode - Brocken16 km
3. Tag: Brocken - Königshütte17 km
4. Tag: Königshütte - Wendefurth19 km
5. Tag: Wendefurth - Thale19 km
6. Tag: Rücktransfer nach Wernigerode Heimreise

Aus der Kultur in die Natur:
1.Etappe Wernigerode – Brocken
Ihr Start beginnt heute am Bahnhof Hasserode, den Sie per Brockenbahn oder zu Fuß gut erreichen können. Bald verlassen sie die Stadt in Richtung Kleinbahnhof Steinerne Renne, am Wasserkraftwerk vorbei auf dem Wanderweg Steinerne Renne. Am Ende des Weges finden Sie einen kleinen landschaftlich schönen Wasserfall. Wer kein Wasser mag, erfrischt sich im Gasthaus "Steinerne Renne". Nach 200 m erreichen Sie den Querweg "Oberer Hohlweg", Sie halten sich nach 250 m links und wandern entlang des Flüsschens Holtenau. Kleinere Wegabzweigungen beachten Sie bitte nicht,in Höhe „Blumentopf teilt sich der Weg, sie wandern auf der linken Seite weiter und erreichen über den Höllenstieg den Harzer-Hexen-Stieg, den Sie nach rechts Richtung Brocken folgen.

Durch den Nationalpark Harz:
2.Etappe Brocken - Königshütte
Nach dieser einmaligen Übernachtung wandern Sie abwärts über die Brocken-Chaussee vorbei am Urwaltstieg - unbedingt ansehen - nach Drei-Annen-Hohne, dem Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahnen. Je nach Fahrplan stehen hier drei bis vier über 100 Jahre alte Züge unter Dampf. Von hier ab wandern Sie weiter auf dem Harzer-Hexen-Stieg durch das Hirschbachtal zum Rastplatz Steinbach , dann weiter am Königshütter Wasserfall in Richtung Königshütte. Zwischendurch erblicken Sie 5 eiserne Säulen, die aus der Hand des Berliner Architekten Schinkel stammen, Dieser hatte in Königshütte seinen Sommerwohnsitz, um sich zu erholen und seine genialen Ideen zu Papier zubringen. Hier Übernachtung.

Der Talsperrenverband: Die nördliche Route
3. Etappe: Von Königshütte nach Wendefurth, 17 km, circa 5 Std.

Am nächsten Morgen wandern Sie aus Könisghütte in Richtung Tanne. Am Ortsausgang folgen Sie der Ausschilderung nach links wo sich Warme und Kalte Bode vereinigen. Hier steht auch die Ruine Königsburg. Entlang der Königshütter Überleitungssperre, hinauf in den Wald Richtung Rübeland mit dem noch aktiven Tagebau Suseburg, führt uns dieser Weg oberhalb von Rübeland zu einem ausgeschilderten Aussichtspunkt, bitte besuchen. Sie gelangen in den Höhlenort Rübeland mit den berühmten zwei Tropfsteinhöhlen. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, empfehlen wir Ihnen eine der beiden Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Von Rübeland wandern Sie durch den kleinen Urlaubsort Neuwerk und weiter entlang der Talsperre Wendefurth, einem Teil des Rappbodetalsperren-Systems, der größten Talsperre Deutschlands. Am Ende der Talsperre sehen Sie eine Staumauer, welche Sie überqueren. An dem neugebauten und wunderschönen Blumenrondell vorbei haben Sie die Möglichkeit auf einem schwimmenden Kleinrestaurant eine Rast einzulegen. Sie können sich hier auch Ruder- und Tretboote ausleihen. Nach dieser interessanten Zwischenstation wandern Sie auf dem Harzer-Hexen-Stieg weiter, bis zur Landstraße 81. Hier halten Sie sich links und erreichen nach 100 m Ihr Etappenziel "Hotel Zur Bode", ein sehr, sehr freundliches Haus.

Das Bodetal:
4. Etappe: Von Wendefurth nach Thale 19 km, ca. 5 - 6 Stunden

Von Wendefurth, dem Tor zum Bodetal, wandern Sie auf ebenen Wegen. Ab jetzt begleitet Sie das Flüsschen Bode bis nach Thale. Zwischendurch sehen sie auf der linken Seite Altenbrak und nach 4 km den Urlaubsort Treseburg. Hier wird die Forelle frisch und abwechslungsreich angeboten. Ab Treseburg wandern Sie jetzt das letzte und wohl schönste Teilstück ihrer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Bodetal mit dem "Grand Canyon" des Harzes, die größte Felsenschlucht nördlich der Alpen. Einzigartig ragen die Steilwände auf, Buchen, Fichten und Eiben krallen sich in den Fels. Hinauf und wieder hinunter führt uns der Weg und gewährt atemberaubende Ausblicke. Hier lässt sich ihre Kondition erproben: Links hoch auf die Roßtrappe? Oder kurz darauf nach rechts, zum Hexentanzplatz?
Wer nicht mehr laufen mag, kann auch die Kabinenbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man auf jeden Fall angehen, bevor man unten im Bodetal weiter nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges. Sie sind den Wanderweg des Jahres 2008 gewandert. Wir hoffen, dass diese Wanderung für Sie in unvergesslicher Erinnerung bleibt.
Ihr Hans-Dieter Peters.

Unser Tipp:
Übernachten Sie statt in Thale in
Quedlinburg - Weltkulturerbe - zum gleichen Preis