Harzwochenende 2007
Ein schönes Wochenende ist zu Ende und die Wandergruppe ist wieder zu Hause in Göttingen.
Vom 4. bis 6.5. 2007 waren 14 Wanderfreunde unserer Wandergruppe im Harz unterwegs. Bei herrlichem Sonnenschein trafen wir am Freitagabend im Hotel “Harzresidenz” in Friedrichsbrunn ein und verlebten nach dem gemeinsamen Abendessen einen sehr lustigen Abend. Wie schon bei der Anreise durch den Harz trafen wir auch im Hotel auf die Spuren der vergangenen Walpurgisnacht, die Hexen waren noch nicht alle wieder zu Hause. Am Samstag war Wandern angesagt und wir wurden von 2 Fahrzeugen im Auftrag von „Wandern im Harz“ der Familie Peters zum Ausgangspunkt unserer Tour nach Altenbrak gefahren und los ging es! Im Bodetal wanderten wir auf dem Harzer-Hexen-Stieg von Altenbrak über Treseburg nach Thale, ca.15 km. Die von uns gewählte Schlussetappe des 94 km langen Harzer-Hexen-Stieges steht ganz im Zeichen des “Grand Canyon des Harzes”. Das Bodetal ist das tiefste Felsental nördlich der Alpen und dem entsprechend ging auch unsere Tour in den Felsen munter rauf und runter. Rechts und links des Tales wurden die Felsen immer höher und wir blieben oft stehen um die herrlichen Ausblicke zu genießen - so eine herrliche Landschaft, und das fast vor den Toren von Göttingen. Da bewahrheitet sich mal wieder das Wort: “Warum in die Ferne schweifen, sieh´ das Gute liegt so nah!” Petrus war uns sehr wohlgesonnen und schenkte uns ideales Wanderwetter mit ganz viel Sonne und guter Fernsicht. Als wir schon fast unten am Bode-Ufer waren, wurden wir noch von einer Brücken-Baustelle überrascht und mussten einen schon fast alpinen Umweg über die Wand der Roßtrappe nehmen. Nach der Devise, die Starken helfen den Schwächeren kamen wir alle gut und unbeschadet am Ende der Umleitung an und hatten uns eine Stärkung redlich verdient. Als Abschluss der Tour wartete noch der Hexentanzplatz auf uns, den wir allerdings mit der Kabinenbahn bezwungen haben. Wir genossen den Ausblick hinüber zur Roßtrappe und stellten uns vor, wie Brunhilde mit ihrem Riesenross vor dem Ritterhünen Bodo flüchtete und mit einem gewaltigen Satz vom Hexentanzplatz hinüber zum anderen Felsen entkam. Dort ist noch heute der Hufabdruck des Pferdes auf der Felsplatte zu sehen. Bodo schaffte den Sprung allerdings nicht und stützte in die Bode, wo er verwandelt als Hund noch heute die verlorene Krone der Prinzessin bewachen soll. Ja, im Harz gibt es schon viele Sagen und Märchen. Aber auch die Realität ist bemerkenswert, denn auf dem Hexentanzplatz kamen die Kleinbusse vom Morgen wieder an und brachten 14 müde Wanderer zurück ins Hotel. Das war doch toll, oder? Nach dem Duschen und kurzer Ruhephase ( es waren sogar Massagen im Wellness - Bereich des Hotels möglich ) waren wir alle wieder für ein gutes Abendessen und einen netten Abend fit.
Nach dem Frühstück am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Quedlinburg und ließen uns bei einer Stadtführung viel über die Geschichte der alten Stadt berichten. Quedlinburg gehört mit seinen ca. 1200 Fachwerkhäusern aus 6 Jahrhunderten zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Wie immer bei unseren Stadtführungen erfuhren wir viel Neues, z.B.:
Es war ein wunderschönes Wochenende und wir haben auch oft an die Daheimgebliebenen
gedacht - schade, dass ihr nicht mit gewesen seid, es ist euch was sehr Schönes entgangen.
geschrieben von Regina Martin
am 07.05.2007
Vom 4. bis 6.5. 2007 waren 14 Wanderfreunde unserer Wandergruppe im Harz unterwegs. Bei herrlichem Sonnenschein trafen wir am Freitagabend im Hotel “Harzresidenz” in Friedrichsbrunn ein und verlebten nach dem gemeinsamen Abendessen einen sehr lustigen Abend. Wie schon bei der Anreise durch den Harz trafen wir auch im Hotel auf die Spuren der vergangenen Walpurgisnacht, die Hexen waren noch nicht alle wieder zu Hause. Am Samstag war Wandern angesagt und wir wurden von 2 Fahrzeugen im Auftrag von „Wandern im Harz“ der Familie Peters zum Ausgangspunkt unserer Tour nach Altenbrak gefahren und los ging es! Im Bodetal wanderten wir auf dem Harzer-Hexen-Stieg von Altenbrak über Treseburg nach Thale, ca.15 km. Die von uns gewählte Schlussetappe des 94 km langen Harzer-Hexen-Stieges steht ganz im Zeichen des “Grand Canyon des Harzes”. Das Bodetal ist das tiefste Felsental nördlich der Alpen und dem entsprechend ging auch unsere Tour in den Felsen munter rauf und runter. Rechts und links des Tales wurden die Felsen immer höher und wir blieben oft stehen um die herrlichen Ausblicke zu genießen - so eine herrliche Landschaft, und das fast vor den Toren von Göttingen. Da bewahrheitet sich mal wieder das Wort: “Warum in die Ferne schweifen, sieh´ das Gute liegt so nah!” Petrus war uns sehr wohlgesonnen und schenkte uns ideales Wanderwetter mit ganz viel Sonne und guter Fernsicht. Als wir schon fast unten am Bode-Ufer waren, wurden wir noch von einer Brücken-Baustelle überrascht und mussten einen schon fast alpinen Umweg über die Wand der Roßtrappe nehmen. Nach der Devise, die Starken helfen den Schwächeren kamen wir alle gut und unbeschadet am Ende der Umleitung an und hatten uns eine Stärkung redlich verdient. Als Abschluss der Tour wartete noch der Hexentanzplatz auf uns, den wir allerdings mit der Kabinenbahn bezwungen haben. Wir genossen den Ausblick hinüber zur Roßtrappe und stellten uns vor, wie Brunhilde mit ihrem Riesenross vor dem Ritterhünen Bodo flüchtete und mit einem gewaltigen Satz vom Hexentanzplatz hinüber zum anderen Felsen entkam. Dort ist noch heute der Hufabdruck des Pferdes auf der Felsplatte zu sehen. Bodo schaffte den Sprung allerdings nicht und stützte in die Bode, wo er verwandelt als Hund noch heute die verlorene Krone der Prinzessin bewachen soll. Ja, im Harz gibt es schon viele Sagen und Märchen. Aber auch die Realität ist bemerkenswert, denn auf dem Hexentanzplatz kamen die Kleinbusse vom Morgen wieder an und brachten 14 müde Wanderer zurück ins Hotel. Das war doch toll, oder? Nach dem Duschen und kurzer Ruhephase ( es waren sogar Massagen im Wellness - Bereich des Hotels möglich ) waren wir alle wieder für ein gutes Abendessen und einen netten Abend fit.
Nach dem Frühstück am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Quedlinburg und ließen uns bei einer Stadtführung viel über die Geschichte der alten Stadt berichten. Quedlinburg gehört mit seinen ca. 1200 Fachwerkhäusern aus 6 Jahrhunderten zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Wie immer bei unseren Stadtführungen erfuhren wir viel Neues, z.B.:
- dass Quedlinburg im 10.Jahrhundert die wichtigste Metropole des deutschen Staates war
- dass Quedlinburg die meisten Kaiser- und Königsbesuche des Mittelalters erlebt hat
- dass in Quedlinburg auf dem Schlossberg fast 900 Jahre ein freiweltliches Frauenstift bestanden hat und Vieles mehr.
Es war ein wunderschönes Wochenende und wir haben auch oft an die Daheimgebliebenen
gedacht - schade, dass ihr nicht mit gewesen seid, es ist euch was sehr Schönes entgangen.
geschrieben von Regina Martin
am 07.05.2007



















