Harzer Grenzweg
Wandern am "Grünen Band"

Ilsenburg - Walkenried / Bad Sachsa
Wandern am "Grünen Band"
Ilsenburg - Walkenried / Bad Sachsa
Der Nationalparkort Ilsenburg bietet Ihnen mit seinen beeindruckenden Tälern einen großartigen Einstieg in Ihre Wanderung auf dem Harzer Grenzweg. Genießen Sie die abwechslungsreiche Natur, die sich insbesondere in den Zeiten der Deutsch-Deutschen Teilung in dieser wunderbaren Mittelgebirgslandschaft ungestört entwickeln konnte.
Weitere Informationen zum Harzer Grenzweg
Weitere Informationen zum Harzer Grenzweg
Von Ilsenburg auf den Harzer Grenzweg 2027
Wandern ohne Gepäck - Individuelle Streckenwanderung
4 Etappen - 5 Übernachtungen - 72 km
Wandern ohne Gepäck - Individuelle Streckenwanderung
4 Etappen - 5 Übernachtungen - 72 km
| 1. Tag: | Anreise in Ilsenburg | |
| 2. Tag: | Ilsenburg - Brocken Brockenbahn nach Schierke | 20 km |
| 3. Tag: | Brockenbahn auf den Brocken Brocken-Schierke | 14 km |
| 4. Tag: | Schierke - Hohegeiß | 20 km |
| 5. Tag: | Hohegeiß - Walkenried | 18 km |
| 6. Tag: | Rücktransfer nach Ilsenburg (im Preis enthalten!) Heimreise |
Von Ilsenburg auf den Harzer Grenzweg 2027
Wandern ohne Gepäck - Individuelle Streckenwanderung
5 Etappen - 6 Übernachtungen - 84 km
Wandern ohne Gepäck - Individuelle Streckenwanderung
5 Etappen - 6 Übernachtungen - 84 km
1. Tag:
Anreise und Übernachtung in Ilsenburg
2. Tag:
1. Etappe: Ilsenburg - Brocken, ca. 20 km (⇧ 1000Hm / ⇩ 150Hm)
Von Ilsenburg führt Sie der Besenbinderstieg hinab ins Eckertal auf den Harzer Grenzweg. Entlang der Ecker, die einst als Grenzfluss Deutschland teilte, wandern Sie durch ein artenreiches Schluchtwald-Biotop zum Eckerstausee. Auf dem Staudamm überqueren Sie die ehemalige innerdeutsche Grenze. Anschließend geht es am Stausee entlang zur Rangerstation am Scharfenstein, die früher als Kaserne zur Grenzüberwachung diente und heute als Nationalpark-Informationsstelle mit Einkehrmöglichkeit genutzt wird. Von hier folgen Sie dem historischen Kolonnenweg hinauf auf den geschichtsträchtigen Brocken (1.141 m), den höchsten Gipfel Norddeutschlands. Nach dem Panoramablick über den Harz fahren Sie bequem mit der Brockenbahn zu Ihrer Übernachtung nach Schierke.
Übernachtungsort: Schierke
3. Tag:
2. Etappe: Brocken - Schierke, ca. 14 km (⇧ 190Hm / ⇩ 710Hm)
Morgens bringt Sie die Brockenbahn wieder auf den Brocken. Vom Gipfel folgen Sie dem Goetheweg hinab zum Dreieckigen Pfahl. Der Granitstein markierte bereits vor 1866 die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig. Während der deutschen Teilung verlief hier später die Grenze zwischen BRD und DDR. Anschließend führt Ihre Wanderung auf den Wurmberg, den höchsten Berg Niedersachsens. Hier können Sie gemütlich einkehren und vom Aussichtsturm mit 360°-Rundumblick zurück auf den Brocken blicken, von dem Sie gerade hinüber gewandert sind. Wo heute ein Wanderweg die beiden Gipfel verbindet, trennte einst der Todesstreifen Deutschland. Auf dem Wurmbergstieg wandern Sie schließlich wieder hinab nach Schierke.
Übernachtungsort: Schierke
4. Tag:
3. Etappe: Schierke - Hohegeiß, ca. 20 km (⇧ 390Hm / ⇩ 390Hm)
Diese meist dicht an der ehemaligen Grenze verlaufende Etappe wird geprägt von den bewegenden Geschichten der hier gescheiterten Fluchtversuche. Am Weg erinnern Gedenksteine, Grenzanlagen und das Freiland-Grenzmuseum Sorge an die Zeit der deutschen Teilung. Auch in Ihrem Etappenziel Hohegeiß ist die Geschichte der Teilung bis heute spürbar: die Grenze verlief einst direkt am Ortsrand, für manche Bewohner sogar unmittelbar hinter dem eigenen Garten.
Übernachtungsort: Hohegeiß
5. Tag:
4. Etappe: Hohegeiß - Walkenried, ca. 18 km (⇧ 180Hm / ⇩ 520Hm)
Ein Stück hinter Hohegeiß erreichen Sie den geschichtsträchtigen Dreiländerstein, an dem Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufeinandertreffen. Im Mai 2006 wurde hier der Harzer Grenzweg offiziell eröffnet.
Der folgende Abschnitt ist auch landschaftlich ganz besonders reizvoll. Auf dem aussichtsreichen Ilfelder Stieg eröffnen sich immer wieder weite Blicke über die Karstlandschaft, etwa am Sülzhaynblick oder am Aussichtspunkt Brockenblick. Entlang des Weges sehen Sie immer wieder Reste des ehemaligen Grenzzauns und alte Grenzsteine.
Der folgende Abschnitt ist auch landschaftlich ganz besonders reizvoll. Auf dem aussichtsreichen Ilfelder Stieg eröffnen sich immer wieder weite Blicke über die Karstlandschaft, etwa am Sülzhaynblick oder am Aussichtspunkt Brockenblick. Entlang des Weges sehen Sie immer wieder Reste des ehemaligen Grenzzauns und alte Grenzsteine.
Übernachtungsort: Walkenried
6. Tag:
5. Etappe: Walkenried - Bad Sachsa, ca. 12 km (⇧ 190Hm / ⇩ 120Hm)
Der Harzer Grenzweg führt Sie zunächst auf einem schmalen Kammweg oberhalb der Fischteiche des Zisterzienserklosters durch die beeindruckende Südharzer Gipskarstlandschaft. Ein besonderer Höhepunkt ist die markante Sachsensteinklippe. Hier kann man wunderbar Rast machen, während man den Ausblick genießt. Anschließend wandern Sie weiter nach Bad Sachsa. Zum Abschluss lohnt hier ein Besuch des Grenzlandmuseums für einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Übernachtungsort: Bad Sachsa
7. Tag:
Rücktransfer nach Ilsenburg (im Preis enthalten!)
Heimreise
Heimreise