Harzer-Hexen-Stieg
Titel
Brockenumgehung und Südroute
Die hier aufgeführten Wanderreisen folgen der Brockenumgehung des Harzer-Hexen-Stieges über Braunlage und dann der Route südlich der Rappbodetalsperre über Hasselfelde nach Thale.
Weitere Informationen zum Harzer-Hexen-Stieg
1. Tag:Anreise in Osterode
2. Tag:Osterode - Dammhaus20 km
3. Tag:Dammhaus - Sankt Andreasberg26 km
4. Tag:Sankt Andreasberg - Königshütte26 km
5. Tag:Königshütte - Altenbrak (Südroute)23 km
6. Tag:Altenbrak - Thale14 km
7. Tag:Rücktransfer nach Osterode (im Preis enthalten!)
Heimreise

1. Tag:

Anreise und Übernachtung in Osterode

2. Tag:

1. Etappe: Osterode - Innerstesprung, ca. 14 km (⇧ 480Hm / ⇩ 100Hm)
Von der schönen Fachwerkstadt Osterode aus geht es auf dem Hundschen Weg, einem alten Versorgungsweg für den Bergbau, hinauf in den Oberharz. Durch Buchen- und Fichtenwälder und an ersten Aussichtspunkten vorbei erreichen Sie nach rund 10 km das Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserregal“. Typisch für diese Region sind die Teiche, Gräben und Bäche (u.a. 110 Teiche, 550 km Gräben), die den Bergbau in dieser Region erst ermöglichten. Die Informationsschilder der Harzwasserwerke erklären anschaulich die Funktionsweise des Oberharzer Wasserregals. Am Parkplatz Innersteprung werden Sie abgeholt und zu Ihrer Unterkunft gebracht.
Übernachtungsort: Riefensbeek

3. Tag:

2. Etappe: Innerstesprung - Altenau, ca. 13 km (⇧ 140Hm / ⇩ 170Hm)
Morgens werden Sie zurück zum Parkplatz Innerstesprung gebracht. Sie wandern weiter durch das Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserregal“ vorbei an der Huttaler Widerwaage und über den imposanten Sperberhaier Damm (erbaut 1732-1734). Entlang der Wassergräben erreichen Sie die ehemals freie Bergstadt Altenau.
Übernachtungsort: Altenau

4. Tag:

3. Etappe: Altenau - Sankt Andreasberg, ca. 20 km (⇧ 290Hm / ⇩ 180Hm)
Hinter Altenau erreichen Sie den Nationalpark Harz und wandern hinauf nach Torfhaus, wo Sie sich im Nationalparkhaus informieren und eine Rast einlegen können. Auf dem Märchenweg geht es durch wunderschöne Wald- und Hochmoorlandschaft zum malerischen Oderteich, einem der ältesten Stauseen Deutschlands). Nach Überqueren der Staumauer wandern Sie entlang des Rehberger Grabens, einem bedeutenden Bestandteil des Oberharzer Wasserregals. Die Waldgaststätte Rehberger Grabenhaus bietet noch eine schöne Möglichkeit gemütlich einzukehren, bevor es dann über die Jordanshöhe weiter nach St. Andreasberg geht.
Übernachtungsort: Sankt Andreasberg

5. Tag:

4. Etappe: Sankt Andreasberg - Mandelholz, ca. 20 km (⇧ 360Hm / ⇩ 580Hm)
Sie wandern entlang schöner und einzigartiger Bergwiesen und durch das Odertal nach Braunlage. Der Weg läuft weiter unterhalb des Wurmbergs (971m) auf die ehemalige Grenze zu. An der Bremkebrücke wird der Grenzöffnung durch eine Informationstafel gedacht. Über Elend mit seiner berühmten kleinen Holzkirche und entlang der Bode erreichen Sie Mandelholz.
Übernachtungsort: Mandelholz

6. Tag:

5. Etappe: Mandelholz - Hasselfelde, ca. 19 km (⇧ 270Hm / ⇩ 260Hm)
Zunächst wandern Sie durch das Wormketal und zum Königshütter Wasserfall. An der Gabelung des Harzer-Hexen-Stieges geht es dann auf der Südroute in Richtung Hasselfelde. Über die Mauer der Rappbode-Vorsperre führt der Weg an der Ruine Trageburg mit schönem Blick auf die Vorsperre vorbei. Durch die weiten Wiesenflächen der Hasselfelder Hochebene gelangt man nach Hasselfelde.
Übernachtungsort: Hasselfelde

7. Tag:

6. Etappe: Hasselfelde - Treseburg, ca. 16 km (⇧ 170Hm / ⇩ 270Hm)
Auf dem Köhlerweg wandern Sie nun zum Köhlereimuseum Stemberg (Einkehrmöglichkeit). Am Aussichtspunkt Schöneburg vorbei geht es hinunter nach Altenbrak. Der Weg führt nun allmählich in die ersten Windungen des Bodetals. Kurz nach der Falkenklippe (Aussichtspunkt) ist Treseburg erreicht
Übernachtungsort: Treseburg

8. Tag:

7. Etappe: Treseburg - Thale, ca. 11 km (⇧ 160Hm / ⇩ 270Hm)
In Treseburg beginnt der Einstieg in das Bodetal auch „Grand Canyon des Nordens“ genannt. Der naturbelassene Wanderweg führt vorbei an zum Teil 250 m hohen Granitwänden, linker Hand immer die Bode. Der Aussichtspunkt „Langer Hals“ bietet einen Ausblick auf gegenüberliegende 200 m hohe Granitwände. Dann wird der brodelnde Bodekessel erreicht und danach die Teufelsbrücke gequert. Zum Abschluss bieten sich Aufstiege (oder Fahrten mit Kabinenbahn/Sessellift) auf den Hexentanzplatz oder die Rosstrappe an, von denen man zum Ausklang der Wanderung wunderbare Blicke zurück über das Bodetal werfen kann.
Übernachtungsort: Thale / Quedlinburg

9. Tag:

Rücktransfer nach Osterode (im Preis enthalten!)
Heimreise